| Tipps für wirklich gute Porträts | |
| Den Workshop als PDF-Download |
Tipp 10: Bewegte Motive fotografieren
Schnelle Motive wie zum Beispiel ein Auto oder ein Läufer sind nicht leicht zu fotografieren. Die meisten Digitalkameras kennen dafür einen speziellen Modus "Sportfotografie". Wenn Sie diesen Modus wählen, werden Bewegungen durch kurze Verschlusszeiten "eingefroren".
Eine Alternative ist das "Mitziehen" der Kamera. Ziehen Sie dafür die Kamera während des Auslösens parallel zur Bewegungsrichtung und in der Geschwindigkeit des Objekts mit. Ein Beispiel: Bei einem Fahrradfahrer ziehen Sie die Kamera während der Aufnahme kurz mit, sobald er im Sucher erscheint. Das Motiv wird scharf abgebildet, während der Hintergrund unscharf erscheint. Die Bewegung wirkt auf diese Weise dynamisch.
Tipp 11: Makrofotografie
In der Makrofotografie werden sehr kleine Dinge wie Blüten, Insekten oder Alltagsgegenstände bis ins Detail gehend groß abgebildet. Jede Digitalkamera der Kompaktklasse bietet einen so genannten Makromodus, mit dem kleine Objekte Format füllend abgebildet werden können.
Eine erste Schwierigkeit im Makromodus ist die Ausleuchtung: Je näher Sie an das Objekt heran gehen, desto schlechter lässt es sich ausleuchten. Die besten Ergebnisse erhalten, wenn Sie die Kamera mit Zoom nutzen, da Sie hier ausreichend Entfernung einhalten.
Blitzen sollten Sie im Makromodus übrigens nicht, da hier die Nähe des Blitzlichts zum Objekt zu extrem starken Reflexionen führt. Bei eBay-Fotos sollten Sie einfach eine starke Lampe auf das Objekt richten oder es neben dem Fenster fotografieren.
Eine zweite Schwierigkeit ist die Blendenzahl. Im Makromodus wird eine kleine Blende (hohe Blendenzahl) eingestellt. Dies bedeutet eine lange Belichtungszeit. Es ist also leicht möglich, die Aufnahmen zu verwackeln. Im Makromodus sollten sie möglichst immer ein Stativ oder eine feste Unterlage benutzen
Tipp 12: Panoramafotografie
Einen schönen Effekt erhalten Sie durch das Anordnen von Aufnahmen mit neben einander liegenden Motiven - so genannte Panoramafotos. Die besten Ergebnisse erhalten Sie mit einem Stativ und einer Wasserwaage zur Ausrichtung der Kamera. Doch auch von Hand erzeugte Panoramen sind möglich.
Richten Sie die Kamera waagerecht aus. Visieren Sie dafür mit dem AutoFokus-Messfeld den Horizont an. Zudem sollte die Kamera nicht verkantet werden. Orientieren Sie sich hierfür an senkrechten Linien im Motiv. Dann machen Sie eine Aufnahme und drehen sich vorsichtig nach rechts, machen eine weitere Aufnahme, drehen sich weiter und so fort.
Denken Sie daran, die Bilder ausreichend zu überlappen - Sie sollten sich immer etwa eine halbe Sucherbreite weiter drehen. Die Bilddateien können anschließend mit der Software AutoStitch kombiniert werden.
