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Tipp 7: Mit Licht gestalten
Licht kann je nach Tageszeit und Position des Motivs aus verschiedenen Richtungen einfallen und erzeugt dabei unterschiedliche Wirkungen. Schräg einfallendes Streiflicht macht Formen, Strukturen und Oberflächen deutlich. Es betont besonders die Dreidimensionalität von Gegenständen und ist deshalb besonders gut für das Abbilden von Gegenständen geeignet. Frontallicht gibt Farben und Helligkeit optimal wieder. Damit erreichen Sie vor allem auf Urlaubsfotos die oft gewünschte Postkartenoptik. Gegenlicht dagegen erzeugt starke Kontraste und ergibt dadurch interessantere Bilder mit starkem Ausdruck.
Tipp 8: Aufhellblitz bei Außenaufnahmen verwenden
Außenaufnahmen von Personen bei hellem Sonnenschein oder im Gegenlicht können missraten, da die Sonne unschöne Schatten im Gesicht erzeugt oder sogar das ganze Motiv überstrahlt. Sie können die Schatten einfach beseitigen, indem Sie das Gesicht mit dem Blitz ausleuchten. Für diese Funktion sollten Sie bei Ihrer Kamera möglichst die Option "Aufhellblitz" einstellen, da ein voller Blitz hierfür zu stark ist.
| Falsch: Ohne Aufhellblitz ist die Person im Schatten. | Richtig: Mit Aufhellblitz ist alles zu erkennen. |
Tipp 9: Rote-Augen-Effekt vermeiden
Kameras mit eingebauten Blitzgeräten haben einen Nachteil: Personen haben auf dem Foto oft leuchtend rote Pupillen. Dieser Rote-Augen-Effekt entsteht, wenn das Blitzlicht von der gut durchbluteten Augenrückwand getroffen wird. Der Effekt entsteht besonders, wenn die Pupillen wegen geringer Beleuchtung weit geöffnet sind und wenn der Blitz ganz in der Nähe des Objektivs ist.
Weniger Probleme mit roten Augen haben Sie, wenn Sie ein von der Kamera deutlich entferntes Zusatzblitzgerät nutzen oder indirekt (über die Decke) blitzen. Leider bieten einfachere Digitalkameras keinen externen Blitzanschluss. Hier gibt es oft einen speziellen Rote-Augen-Blitzmodus: Ein zusätzliches Licht an der Kamera oder eine Blitzsalve vor der eigentlichen Aufnahme führen dazu, dass sich die Pupillen etwas schließen und so die Reflexion des Auges geringer wird.
Wenn Sie den Rote-Augen-Effekt nicht vermeiden können, müssen Sie das Bild nachträglich am Computer bearbeiten. Bildbearbeitungsprogramme bieten dafür spezielle Hilfsmittel.







