Der bei Office mitgelieferte Photoeditor ist ein leistungsfähiges Fotoprogramm mit vielen Spezialeffekten. Sie finden die Effekte im gleichnamigen Menü des Programms.
![]() Weichzeichnen |
![]() Negativ |
![]() Plakateffekt |
![]() Solarisation |
![]() Kreide und Zeichenkohle |
![]() Relief |
![]() Zeichenstift |
![]() Briefpapier |
![]() Wasserfarbe |
![]() Buntglas |
![]() Stempel |
![]() Struktur |
1 Um einen Spezialeffekt anzuwenden, öffnen Sie das Menü „Effekte“ und wählen den gewünschten Effekt aus. Als Beispiel: Der Befehl „Effekte > Zeichenstift“ verändert eine Abbildung so, als sei sie mit einer Zeichenfeder oder einem Tintenstift gezeichnet worden. Ein Hinweis: Nicht jedes Bild eignet sich für den Spezialeffekt.
2 Der Effekt zeigt ein Dialogfeld an, das bei allen Effekten ähnlich aufgebaut ist: Links oben sehen Sie eine verkleinerte Vorschau des Bildes mit einem Markierungsrechteck, das Sie mit der Maus verschieben können. Der Inhalt des Rechtecks wird im Feld „Vorher“ dargestellt. Unter der Vorschau sehen Sie einige Steuerelemente, mit denen Sie die Wirkung des Effekt beeinflussen können.
Einfach ausprobieren
Die Wirkung der Steuerelemente zur Beeinflussung des Effekts lässt sich nur schwer beschreiben. Am leichtesten kommen Sie mit den Effekten klar, wenn Sie die Einstellungen einfach so lange ausprobieren, bis Sie zufrieden sind.
3 Wenn Sie an einem der Steuerelemente zur Beeinflussung des Effekts eine Einstellung geändert haben, müssen Sie zunächst auf „Vorschau“ klicken, um im Feld „Nachher“ etwas zu sehen.
4 Die Wirkung eines Effekts kann ganz unterschiedlich sein, je nach den verwendeten Einstellungen. Die Abbildung zeigt die Wirkung der Einstellungen aus dem oben abgebildeten Dialogfeld.
5 Mit diesen Einstellungen erhalten Sie den Effekt aus der Abbildung rechts.
1 Eine hilfreiche Funktion zum Retuschieren von Bildbereichen bietet die Schaltfläche „Verwischen“. Wenn Sie mit links auf der Schaltfläche klicken, wird die Funktion aktiviert. Klicken Sie mit rechts darauf, um die Pinselform sowie das Verhalten des Pinsels zu verändern.
2 Mit dem Retuschierwerkzeug „Verwischen“ verschmieren Sie benachbarte Bildbereiche, um Flecken oder Striche zu überdecken. Dabei bleibt der Gesamtcharakter des Bildes erhalten. Die besten Retuscheergebnisse bekommen Sie, wenn Sie die Option „Gleichmäßig anwenden“ ausschalten. Dabei wirken die Retuschen wesentlich natürlicher.
Richtig retuschieren
Für viele Retuschen ist ein Schrägstrich die beste Pinselform. Sie sollten außerdem keinen zu großen Pinsel bei „Größe“ wählen, um nur die Bildpunkte zu retuschieren, die wirklich verändert werden sollen.
Die Option „Solarisation“ ist nach Abwahl von „Einfarbige Pinsel“ wählbar und sorgt durch einen Solarisationseffekt für ein besseres Aussehen der Retuschen.
Sie ändern die Festigkeit des Pinsels bei „Druck“. Bei einem Wert von 100 behandelt der Pinsel alle Bildpunkte beim Überstreichen, bei einem Wert von 50 nur jeden zweiten Bildpunkt.
Die Option „Feder“ bestimmt die Weiche der Pinselränder. Der Wert 1 ergibt einen harten Pinselrand ähnlich wie bei einem Stift. Der Maximalwert ist 10 für einen sehr weichen Pinsel.
3 Vor allem bei kleinen Flecken an den Rändern dunkler Bereiche müssen Sie sehr vorsichtig retuschieren: Wählen Sie eine möglichst geringe Pinselgröße, und „drücken“ Sie die Maus vorsichtig pixelweise von außen über den Fleck. Wenn Sie zuviel retuschieren, verwischt auch der Rand des dunklen Bereichs.