Logos mit WordArt gestalten

Zu jedem guten Layout gehören grafische Effekte, mit denen Sie ein Logo gestalten. Vor allem WordArt bietet Ihnen zahlreiche, schnell einsetzbare Gestaltungseffekte wie zum Beispiel gedrehte Schriften an.

1 Sie fügen WordArt mit der Symbolleiste „Zeichnen“ ein. Aktivieren Sie diese Leiste mit einem Klick auf „Zeichnen“. Nach dem Klick auf das WordArt-Symbol erscheint zunächst ein Katalog mit verschiedenen grundlegenden Designs. Wählen Sie eines aus, und klicken Sie auf OK. Falls Ihnen das Gestaltungsmuster nicht gefällt, können Sie es später jederzeit ändern.

Texteffekte mit WordArt

Ein WordArt-Objekt ist die Sonderform einer Grafik, die über ein in Word integriertes Hilfsprogramm erzeugt wird. Mit WordArt können Sie eine oder mehrere Zeilen Text in effektvoller Weise mit Farben, Schattierungen und Formveränderungen ausstatten.

WordArt-Text eingeben

1 Anschließend geben Sie den Text des Schriftzuges in einem Dialog ein. Hier ändern Sie auch Schriftart und -größe und vergeben fette und kursive Formate. Dieses Eingabefeld kennt auch Absatzmarken für mehrzeiligen Text. Sie können maximal 200 Zeichen eingeben. Nach einem Klick auf OK wird das WordArt-Objekt auf der Seite ausgegeben.

2 Der Text für WordArt kann jederzeit verändert werden, indem Sie darauf doppelklicken oder in der WordArt-Symbolleiste auf „Text bearbeiten“ klicken.

WordArt ausrichten

3 Ein WordArt-Objekt wird in eine Zeile eingefügt. Sie haben mehr und bessere Formatierungsoptionen zur Verfügung, wenn Sie das Objekt „schweben“ lassen: Klicken Sie in der Symbolleiste „WordArt“ auf „Textfluss“. Word öffnet ein Menü mit Optionen für den Textfluss. Klicken Sie hier auf „Vor den Text“.

4 Eine Hilfe bei der Positionierung ist das Verankern von WordArt. Klicken Sie in der Symbolleiste „WordArt“ auf „WordArt formatieren“, wählen Sie das Register „Layout“, und klicken Sie auf „Weitere“. Schalten Sie die Option „Objekt mit Text verschieben“ aus und „Verankern“ ein. Nach Schließen der Dialoge lässt sich das Objekt besser positionieren.

Verankerung anzeigen

Sie können die WordArt-Verankerung als Ankersymbol sehen, wenn Sie „Extras > Optionen > Ansicht“ wählen und die Option „Verankerungen“ aktivieren.

WordArt verändern

1 WordArt-Objekte besitzen ähnlich wie Grafiken runde Anfasser, mit deren Hilfe Sie die Größe des Objekts ändern können. Der grüne runde Anfasser über dem Objekt hilft beim Drehen des WordArt-Schriftzuges. Sie benutzen diese Anfasser, indem Sie mit der Maus darüber gehen und bei gedrückter linker Maustaste ziehen.

2 WordArt-Objekte besitzen im Gegensatz zu Grafiken einen weiteren Anfasser, den Word als gelbe Raute anzeigt. Dieser Anfasser hilft beim Verzerren oder Schrägstellen des Schriftzuges. Die Position und die Wirkung des Anfassers ist bei jeder Form von WordArt-Objekten anders. Einige WordArt-Formen haben sogar zwei Rauten für das Verzerren.

3 Wenn Ihnen die einfache WordArt-Form nicht gefällt, können Sie nach einem Klick auf „WordArt-Form“ in der Symbolleiste „WordArt“ die Form ändern. Achten Sie darauf, dass einige WordArt-Formen nur gut aussehen, wenn Sie eine längere Textzeile benutzen oder einen mehrzeiligen Text eingegeben haben.

4 Wenn WordArt von anderem Text umgeben werden soll, wählen Sie in der WordArt-Symbolleiste „Textfluss > Passend“ oder „Textfluss > Transparent“. Im zweiten Fall ändert „Textfluss > Rahmenpunkte verändern“ den Bereich für den Textfluss, indem Sie an den roten Randlinien klicken und ziehen. Anschließend fließt Text in alle geöffneten Bereiche des Textflussrahmens.

5 Klicken Sie in der WordArt-Symbolleiste auf „Zeichenabstand“, um diese Formatoption zu verändern. Vor allem sehr große Schriftzüge sehen deutlich besser aus, wenn Sie statt der Standardvorgabe „Normal“ den Eintrag „Eng“ oder „Sehr eng“ benutzen. Bei „Benutzerdefiniert“ können Sie einen Prozentsatz für den Zeichenabstand eingeben, wobei „100%“ dem Eintrag „Normal“ entsprechen.

6 Das Symbol „Ausrichtung“ enthält die von Absätzen bekannten Möglichkeiten („Wortausrichtung“ ist Blocksatz). Die Optionen „Zeichen ausrichten“ und „Streckung ausrichten“ geben WordArt so aus, dass alle Textzeilen gleich breit sind. Bei der ersten Möglichkeit werden hierfür die Abstände zwischen den Zeichen verändert, bei der zweiten die Breite der Zeichen selbst.

Ausrichtung richtig bestimmen

Die Optionen des Symbols „Ausrichtung“ in der WordArt-Symbolleiste arbeiten nur bei WordArt-Objekten mit mindestens zwei Zeilen Text. Bei einzeiliger WordArt sehen Sie nach Wahl einer Option keine Änderung.

WordArt formatieren

1 Zusätzlich zu den bisher geschilderten Formatierungsmöglichkeiten sind bei WordArt alle Grafikoptionen anwendbar: Die Objekte können mit allen Werkzeugen der Symbolleiste „Zeichnen bearbeitet werden. Neben Farben für die Füllung und Linien der Schrift sind damit zum Beispiel 3D-Objekte, Farbverläufe, Strukturen oder Hintergrundgrafiken möglich.

2 Das Hinzufügen oder Ändern eines Schattens ist recht einfach: Klicken Sie in der Symbolleiste „Zeichnen“ auf „Schattenart“, und wählen Sie einen der vorgegebenen Schatten aus. Die optimale Gestaltung bei dem geringen Platzangebot einer Visitenkarte erreichen Sie, wenn Sie einen schmalen Schatten rechts unten wählen. Dadurch vergrößert sich das WordArt-Objekt nur wenig.

Gravureffekte

Mit den Schatteneinstellungen „Schattenart 17“ und „Schattenart 18“ können Sie Gravureffekte anwenden, die den Schriftzug hervorheben oder versenken.

3 Wenn Sie auf „Schatteneinstellungen“ klicken, blendet Word eine Symbolleiste ein, in der Sie den Schatten verändern und die Schattenfarbe bestimmen können. Benutzen Sie die Richtungssymbole, um den Schatten zu verschieben, zu vergrößern oder zu verkleinern. Das Ergebnis der Änderungen sehen Sie direkt auf dem Bildschirm.

WordArt dreidimensional

1 Eine weitere Möglichkeit zur Gestaltung eines WordArt-Objekts sind 3D-Effekte. Klicken Sie dafür in der Symbolleiste „Zeichnen“ auf „3D-Art“, und wählen Sie einen der vorgegebenen Effekte aus. Wegen des knappen Platzangebots auf der Visitenkarte sollten Sie auch hier 3D-Effekte mit sehr geringer „Tiefe“ bevorzugen, die das WordArt-Objekt nur sehr wenig vergrößern.

2 Nach einem Klick auf „3D-Einstellungen“ bietet eine Symbolleiste zahlreiche Erweiterungen zu den 3D-Grundformen. Um einen möglichst Platz sparenden 3D-Effekt zu erreichen, sollten Sie zuerst auf das Symbol „Tiefe“ klicken und bei „Benutzerdefiniert“ die Tiefe der 3D-Buchstaben in Punkt angeben. Das Ergebnis der Änderungen sehen Sie direkt auf dem Bildschirm.

3 Das Symbol „Beleuchtung“ blendet eine Palette ein, mit der Sie die Richtung des Lichteinfalls ändern können. Die blauen Scheinwerfersymbole geben dabei die Position der Lichtquelle um das Objekt herum an, das in der Mitte als Würfel dargestellt wird. Wenn Sie den Würfel anklicken, wird die Lichtquelle im Objekt positioniert - es wird „selbstleuchtend“.

4 Das Symbol „Oberfläche“ blendet eine Palette ein, mit der Sie die Art der Objektoberfläche ändern können. „Drahtrahmen“ entfernt alle Oberflächen und zeigt nur die zugrunde liegende Struktur in Linien an. „Matt“ erzeugt eine nicht reflektierende Oberfläche, „Plastik“ und „Metall“ erzeugen reflektierende Oberflächen mit mehr oder weniger starken Reflexionseffekten.

5 Mit Hilfe der vier Drehsymbole in der Symbolleiste „3D-Einstellungen“ können Sie das Objekt dreidimensional drehen. Die beiden ersten Symbole drehen das Objekt in Schritten von 6 Grad um eine horizontale Achse. Die weiteren Symbole drehen es in Schritten von 6 Grad um eine vertikale Achse. Die beste Wirkung lässt sich durch Ausprobieren heraus finden.

Tipps und Tricks zu WordArt

o  Die Farbpaletten „Füllfarbe“ und „Linienfarbe“ bieten neben Farben zahlreiche optisch attraktive Effekte an: Die Optionen „Weitere Farben“ bzw. „Linienfarben“ helfen beim Auswählen oder Mischen von Farben und Farbtönen. Die Optionen „Fülleffekte“ bzw. „Linien-Füllmuster“ bieten Schraffuren, Muster, Farbverläufe und Grafikhintergründe an.

o  Wer nur einen Schwarzweißdrucker besitzt, sollte bei der Auswahl von Effekten und Mustern nur schwarzweiße Effekte benutzen. Farbverläufe oder grafische Strukturen werden von den wenigsten dieser Drucker befriedigend ausgegeben.

o  Durch die vielen verschiedenen Fülleffekte haben Sie beinahe schon zu viele Gestaltungseffekte zur Auswahl. Deshalb eine Warnung: Benutzen Sie nur wenige Effekte. Durch zu viele Verläufe, Farben und Muster wirkt eine Visitenkarte sehr leicht überladen und unübersichtlich.

o  Mit WordArt erzeugen Sie hochkant stehenden Text am einfachsten, indem Sie ein WordArt-Objekt einfügen und es dann drehen.